Sushi & Steak: Ein genussvoller Abend im Chino Latino in Köln

Vergangene Woche wurde ich zu einem tollen Blogger-Event ins Chino Latino Restaurant im Kölner art’otel direkt am Rheinauhafen eingeladen. Der Abend sollte ganz im Zeichen von „Sushi & Steaks“ stehen – eine Kombination, die ich bisher nicht kannte, die aber durch mein großes Faible für Sushi und leckere Steaks, von der Idee her genau ins Schwarze traf.

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Der Blick durch das Chino Latino.

Physalis_am_Glas_Deko_Chino_Latino

Gegen 19 Uhr ging es los. Das art’otel habe ich leicht gefunden, denn es sticht durch sein buntes Leuchtkonzept geradezu aus den Gebäuden entlang des Rheins heraus. Und das ist nicht leicht, denn die Konkurrenz in Form der Kranhäuser des Rheinauhafens auf der einen Seite und das wunderschöne Schokoladenmuseum auf der anderen Seite machen dies zu keiner leichten Aufgabe. Aber wie ihr schon hört, die Lage ist somit wirklich einmalig. Ich liebe den Rheinauhafen und alles drum herum. Im hoteleigenen Restaurant Chino Latino angekommen, wurde ich auch direkt freundlich von Sarah, der Marketingleiterin der Hotelgruppe für Deutschland begrüßt und mit einem leckeren Cocktail versorgt. Als dann auch die anderen Blogger angekommen waren und auch meine liebe Julia den Weg gefunden hatte, konnte das Event losgehen.

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Küchenchef Darrick Carter erklärt die Unterschiede der Fleischsorten und die Geschichte des Chino Latino.

Willkommen im siebten Sushi-Himmel

Nach einer interessanten und kurzweiligen Einführung in das Restaurantkonzept von Küchenchef Darrick Carter, starten wir mit dem ersten Gang: Sushi. Ihr wisst, dass ich ein absoluter Sushi-Liebhaber bin und schon diverse Sushi-Restaurants in Deutschland ausprobiert habe, aber dieses Sushi hat sie allesamt geschlagen. Eine tolle Besonderheit war, dass die meisten Makis und California Rolls schon mit einer speziell auf die verwendeten Produkte abgestimmten Soße angerichtet wurden. Und da es bei mir nie zuviel Soße geben kann, war ich im siebten Himmel! Dass mich das vegetarische Feigen-Maki geschmacklich fast umgehauen hat, muss ich fast gar nicht erwähnen. Daneben gab es noch blaue Krabbe mit Avocado, frittiertes Lachs Sushi, Lachs mit Mango und Avocado und natürlich auch Thunfisch. Aber seht selbst, denn Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte:

Sushi_Nahaufnahme_Lachs_frittiert_Chino_Latino

Sushi_Teller_Nahaufnahme_Panasiatisch_Fashion_Blog_Köln

Wagyu: Steak so zart wie Butter

Der zweite Gang folgte sogleich: die Steaks. Alles begleitet mit dem passenden Wein. Das Chino Latino ist ein Panasiatisches Restaurant, soll also die regionalen Besonderheiten der thailändischen, chinesischen und vietnamesischen Küche vereinen. Seit kurzem bietet das Restaurant auch Steaks an. Hier gibt es drei verschiedene Sorten: US-Black Angus Beef, deutsches Dry Aged Beef und Wagyu Beef, jeweils in den Fleischqualitäten Roastbeef, Ribeye und Sirloin. Wir durften alle drei Fleischsorten probieren und ich hatte vor der Verkostung einen persönlichen Favoriten, jedoch hat sich mein Geschmack beim probieren doch etwas gewandelt. Dazu später mehr. Als Beilage gab es Buschbohnen mit einer Garnelen-Knoblauch-Soße Soße, gedämpften Pok Choi, junge Kartoffeln in Dashi glasiert, asiatisches Gemüse und Manjok Fritten. Die Soßen haben sich als eine perfekte Ergänzung zum Fleisch herausgestellt, besonders die Trüffelbutter und die Chili-Knoblauch-BBQ Soße waren meine Highlights. Auch wenn ich wie geschrieben ein großer Soßen-Fan bin, musste man zu dem zarten und saftigen Fleisch aber wirklich nicht viel Soße dazu nehmen.

Bevor wir die Steaks probieren durften, habe ich mich besonders auf das Wagyu-Beef gefreut. Es soll ja so unvergleichlich zart sein, dass es im Mund zerfließt. Und ja, diese „Prophezeiung“ hat sich als wahr herausgestellt. Ich glaube, dass ich sehr selten so zartes Steak gegessen habe. Allerdings – und das hat mich sehr überrascht – stand das US-Black Angus Beef dem in nichts nach. Es war einen Hauch weniger zart, hatte dafür aber einen intensiveren Fleischgeschmack. In meiner persönlichen Wertung teilen sich beide den ersten Platz. Das deutsche Dry-Aged Beef war auch erstaunlich zart. Das hätte ich so nicht vermutet, da es vom Garpunkt schon mehr well-done als medium war. Allerdings reichte es geschmacklich nicht an seine beiden Fleisch-Brüder heran.

Beef_roh_vor_der_verkostung

Das US-Beef.
Das US-Beef.
Die leckeren Soßen, darunter Chili-Knoblauch-BBQ-Soße und Chimichuri.
Die leckeren Soßen, darunter Chili-Knoblauch-BBQ-Soße und Chimichuri.
Das wahnsinnig zarte Wagyu-Beef.
Das wahnsinnig zarte Wagyu-Beef.

Manjok_Fritten

Pak_Choi

Buschbohnen

US_Beef_auf_Teller_Chino_Latino_Köln_Blogger_Event

Haute Cuisine im modernen Ambiente

Vor lauter Genüssen habe ich euch noch gar nicht viel über das Restaurant an sich erzählt. Dieses gibt es seit Errichtung des art’otel und es ist eines von vier Chino Latinos. Seine Pendants stehen allsamt in Großbrittanien, und zwar in London, Leeds und Nottingham.

Julia_und_Sabrina_Chino_Latino_nach_dem_Essen

Ich habe mich im Kölner Restaurant sehr wohl gefühlt, das lag einerseits an der sehr edlen und warmen Einrichtung des Restaurants an sich und andererseits an der tollen Betreuung von Sarah und Darrick. Darrick hat uns mit seiner lustigen und sehr angenehmen Art alle Fragen zum Fleisch und den Soßen beantwortet – vor allem mein Freund hatte allerlei Fragen zum Fleisch 🙂 Auch der Hotelmanager und der Restaurantmanager waren an diesem Abend anwesend und haben uns das tolle Gefühl vermittelt sehr willkommen zu sein.

*Transparenz: Vielen Dank an das Chino Latino für die Einladung. Meine Meinung bleibt hiervor unberührt.

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