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3-Wochen Winterroute Norwegen mit dem Auto | Winterurlaub

Werbung. Nach unserer 3-wöchigen Norwegenreise im Winter mit dem Auto und Hund sind wir wieder in Deutschland angekommen und absolut begeistert von dem, was wir erleben und bereisen durften. Deshalb stelle ich euch hier unsere Norwegen Winterroute mit dem Auto vor – und ihr könnt sie komplett nachreisen. Wir haben leider vorab wenige Tipps für einen Winterurlaub in Norwegen gefunden und uns alles selbst zusammengestellt. Mit dem Auto von Deutschland nach Norwegen muss man einiges an Strecke zurück legen. Vor allem muss man bedenken, dass in Norwegen im Winter nicht alle Straßen optimal befahrbar sind und auch dafür etwas Zeit einplanen. Die Strecken zwischen den einzelnen Stops sollten deshalb nicht zu lang sein. Zwar kann man mit dem Auto auch über Schweden bis nach Norwegen hochfahren, dies kostet aber viel Zeit und ist auch sehr anstrengend (vor allem auch für Euren Hund, falls ihr einen dabei habt). Deshalb haben wir uns für eine andere Variante entschieden, aber dazu später mehr. 

Denn hier stelle ich euch nun unsere Norwegen Winterurlaub Route mit dem Auto und Hund vor:

1. Stopp Norwegen Winterurlaub:  Kappeln – Norden in Deutschland

Da wir aus NRW mit dem Auto anreisen haben wir unseren ersten Stopp noch in Deutschland gemacht. Nahe der Grenze zu Dänemark an der Ostsee, genauer gesagt in Kappeln, haben wir uns ein Hotel für eine Nacht gebucht. Auch wenn wir uns Kappeln eher nur zum übernachten rausgesucht hatten, so waren wir total positiv begeistert von der kleinen Stadt, die direkt an der Schlei liegt (ein Meeresarm der Ostsee). Der kleine Fischereiort hat wirklich Charme und eine Übernachtung kann ich hier nur empfehlen.

Hier ist unser Hotel in Kappeln.*
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Von Kappeln aus sind wir am nächsten Tag nach einem leckeren Frühstück und einem Spaziergang an den Fischereibooten weiter in den Norden gefahren. Das Ziel: Frederikshavn in Dänemark.

2. Stopp Norwegen Winterurlaub: Frederikshavn in Dänemark

Ganz entspannt ging es mit dem Auto von Kappeln in den Norden von Dänemark nach Frederikshavn. Denn wir haben uns entschlossen nicht mit dem Auto komplett über Schweden nach Norwegen zu fahren, sondern ganz entspannt die Autofähre zu nehmen, die uns über Nacht im Schlaf nach Norwegen bringt. Nach der Autofahrt haben wir noch einen halben Tag in Frederikshavn verbracht, dort zu Abend gegessen (wir hatten es hier leider schwer ein Restaurant zu finden, in dem wir auch mit unserem Hund rein durften) und sind dann gegen 23 Uhr auf die Autofähre gefahren.

3. Mit der Autofähre von Frederikshavn nach Oslo – DFDS Seaways Fähren

Um 23 Uhr ging es mit unserem Auto auf die DFDS Autofähre nach Oslo. Hier haben wir schnell unsere Kabine beziehen können und die Möglichkeit ganz entspannt schlafen zu gehen.

Hundekabine auf den DFDS Seaways Fähren

Bei der DFDS Seways gibt tatsächlich die Möglichkeit auch mit Hund auf die Fähre zu gehen. Dafür gibt es spezielle Hundekabinen, die man buchen kann. Der Hund darf dann also vom Auto mit aufs Zimmer geführt werden. In den sonstigen, öffentlichen Bereichen des Schiffs ist er nicht erlaubt. Er kann sich aber in der Kabine frei bewegen und es gibt spezielle Hundebereiche, zu denen man mit seinem Hund gehen kann (bei manchen Fähren zu bestimmt festgelegten Zeiten). Hier kann er sich etwas bewegen und ggf. lösen (unserer hatte damit eher Probleme, das hatten wir aber schon vorher vermutet, denn es gibt auf dem Schiff natürlich keine Grünflächen). Da wir aber extra vor dem Einschiffen noch mit ihm eine große Runde gedreht haben, konnte er gut bis zum nächsten Tag einhalten.
Mit Milo hat bei der Fährfahrt alles super geklappt und er hat sich auf der Kabine auch wohl gefühlt. Wir haben ihn sein eigenes Körbchen mitgebracht und er hat alles interessiert begutachtet.

Hinweis: ihr braucht u.a. einen gültigen EU-Heimtierausweis, Kennzeichnung durch einen Mikrochip, Tollwutimpfung und  eine aktuelle Bandbwurmbehandlung (Kein Anspruch auf Vollständigkeit). Alle Informationen zum Reisen mit Hund auf der Fähre findet ihr hier.

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Am nächsten Tag um 9 Uhr kommt die Fähre in Oslo an und wir sind frisch ausgeruht und konnten die Weiterfahrt zu unserer ersten Hütte antreten. Vorher wurde aber noch im Buffet-Restaurant des Schiffes gefrühstückt, und das natürlich bei eine fantastischen Aussicht auf dem Weg nach Oslo. Die Auswahl beim Frühstücksbuffet war wirklich groß und wir haben uns hier für den Tag stärken können.

4. Stopp Norwegen Winterurlaub: Unsere erste Hütte in Norwegen in der Region Telemark

Von Oslo sind wir nach dem Ausschiffen und natürlich nach einem Spaziergang mit Milo in Oslo direkt weitergefahren zu unserer ersten Hütte, die wir auf unserer Norwegen Winter Route gebucht hatten. Diese haben wir über Airbnb für eine ganze Woche gemietet. Von Oslo waren es ca. 2,5 Stunden Fahrt zur Hütte, sodass wir Nachmittags an der Hütte angekommen sind. Unser Norwegen Winterurlaub kann nun beginnen.
Tipp: auf dem Weg kurz vor der Hütte gibt es einen Supermarkt, hier könnt ihr euch direkt mit den restlichen benötigten Lebensmittel ausstatten.
Unsere erste Airbnb Hütte lag in der traumhaften Region Telemark, einer norwegischen Landschaft die von der Küste bis ins Landesinnere reicht und im Süden/Mitte von Norwegen liegt. Hier liegt u.a. der Berg Gaustatoppen – an klaren Tagen kann man von seinem Gipfel aus ein Sechstel des norwegischen Festlands überblicken. Man kann hier wandern, Ski fahren, ein einzigartiges Sauna Erlebnis haben (Soria Moria) oder einzigartige Gebäude, wie die größte Stabkirche Norwegens in Heddal oder das Dalen Hotel besichtigen.

Nach einer Woche in einer unglaublich tollen, urigen und gemütlichen Hütte, die wir absolut empfehlen können, sind wir weitergereist. 

Hier findet ihr unsere Airbnb Hütte.

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5. Stopp: Zwischenstopp in Hunderfossen

Da wir die Strecken und Straßenverhältnisse nicht genau einschätzen konnten, haben wir uns auf dem Weg zur zweiten Hütte ein Hotel für eine Nacht auf dem Weg als Zwischenstopp gebucht. Und für uns war die Entscheidung absolut richtig. In Norwegen braucht man für die Strecken um einiges länger als zum Beispiel in Deutschland. Und so waren wir allein schon 6-7 Stunden unterwegs von der ersten Hütte bis zum Hotel Hunderfossen Hotel & Resort.*  (*Affiliate – vielen Dank für das Unterstützen meines Blogs)
Das Hotel war für eine Nacht absolut in Ordnung, die Zusatzkosten für den Hund hatten es mit 35€/Nacht allerdings ganz schön in sich.

Nach einem super Frühstück und ein bisschen Schneespaß mit Milo und einem Schlitten, den man sich ausleihen konnte, ging es dann für uns die restlichen 3,5 Stunden zu unserer zweiten Hütte im Jotunheimen Nationalpark.

6. Stopp Norwegen Winterurlaub: Moderne Hütte in Norwegen im Jotunheimen Nationalpark

Auch unserer nächste Hütte haben wir über Airbnb gefunden. Diese hatte ich tatsächlich schon vor einem Jahr entdeckt und für mich stand fest, dass ich genau hier hin will, wenn wir unsere Norwegen Winter Reise planen. Und sie hat uns auch nicht enttäuscht. Eine sehr moderne und gemütliche Bungalow-Hütte mitten im Nationalpark und der Natur. Das Wohnzimmer mit einer einzigartigen Fensterfront und einer super ausgestatteten Küche. 
Unsere Hütte findet ihr hier.

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5 Nächte haben wir in der Hütte mitten im Jotunheimen Nationalpark verbracht.
Der Jotunheimen Nationalpark bietet eine einzigartige Gebirgslandschaft mit Wasserfällen, Flüsse, Seen, Berge, Täler und einige der höchsten Berge Nordeuropas.
Neben Spaziergängen im Nationalpark und einem Ausflug nach Lom, haben wir hier auch eine Husky-Schlittentour gemacht. Ein wirklich spektakuläres und einzigartiges Erlebnis. 

Nach nun gut 2 Wochen Norwegen Reise ging es so langsam auf den Rückweg. Aber natürlich nicht ohne ein paar Highlights. Bevor wir mit der Fähre wieder von Oslo nach Dänemark fuhren, wollten wir uns noch Oslo ansehen. Also sind wir mit dem Auto ca. 4 Stunden zurück nach Oslo gefahren.

7. Stopp Norwegen Winterroute: Sightseeing in Oslo

Für zwei Nächte haben wir uns ein Hotel in Oslo genommen und die Stadt erkundet. Wichtig für uns war hier (vor allem mit Hund), dass wir alles zu Fuß machen konnten so gut es geht. Dafür haben wir ein wirklich tolles Hotel gefunden, das direkt in der Nähe vom königlichen Schloss in Oslo lag.

Unser Oslo Hotel findet ihr hier.*

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Beim Sightseeing in Oslo haben wir uns das königliche Schloss, das Nationaltheater, das Rathaus, die Festung Akershus, den Osloer Stadtteil Grünerløkka (mit dem Café von Tim Wendelboe (Barista Weltmeister), die Oper sowie den Frognerpark angesehen.

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8. Mit der DFDS Fähre von Oslo nach Kopenhagen

Auf dem Rückweg haben wir uns dazu entschieden von Oslo mit der DFDS Autofähre nicht nach Frederikshavn zu fahren sondern etwas länger direkt durch bis nach Kopenhagen. Und es war eine super Entscheidung. Gegen 13/14 Uhr sind wir auf die Autofähre gefahren, hatten einen wundervollen halben Tag an Board, haben gut geschlafen und um 9 Uhr morgens am nächsten Tag waren wir in Kopenhagen. 

Alle Infos zur Fährfahrt nach Norwegen findet ihr hier.

Auf der DFDS Autofähre kann man eine wirklich tolle Zeit verbringen. Die Ausschiffung aus Oslo ist wirklich toll auf Deck mit anzusehen. In der Sky Bar auf Deck oder in einigen Bars und Restaurants findet man viele Möglichkeiten sich zu entspannen, was zu essen und zu trinken und der vorbeiziehenden Landschaft dabei zuzusehen. 
Es gibt hier auch die Möglichkeit Lebensmittel, Kleidung und anderes zu shoppen – Duty Free (allerdings zu dänischen Preisen die m.E. nach hochpreisiger sind als die Deutschen Preise für Lebensmittel etc.). Viele unserer Mitreisenden haben sich die Zeit in den Cafes, Bars und Restaurants vertrieben – ich denke, dass es sich so gut aushalten lässt.

Zum Abendessen gibt es, je nachdem mit welcher Fähre man fährt, verschiedene Bord-Restaurants, von italienisch über Steak-Restaurant hin zu Buffet-Restaurants. Für uns ging es in das 7 Seas Restaurant, das Buffet Restaurant an Board – die Auswahl war wirklich riesig und wir waren absolut begeistert von dem Angebot. Von Vorspeisen über Salate, Brote, Antipasti bis hin zu verschiedenen Hauptgängen mit Fisch und Fleisch und vielen Beilagen über eine große Auswahl an Nachtischen inkl. Obst und großer Käseplatte war hier wirklich alles dabei. Und alles war sehr frisch und absolut lecker. Obwohl wir eigentlich keine Freunde von Buffet-Restaurants sind, hat es uns sehr gut gefallen. Der Service nimmt übrigens Getränke auf und bringt sie an den Tisch, d.h. nur die Speisen holt man sich vom Buffet.

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9. Sightseeing in Kopenhagen

Gut ausgeschlafen sind wir dann zwischen 9 und 10 Uhr in der Früh von Board der Autofähre gefahren und konnten direkt mit dem Sightseeing in Kopenhagen starten. Einen ganzen Tag haben wir hier zum Entdecken von Kopenhagen eingeplant. Dafür haben wir uns eine Nacht im Hotel gebucht, bevor es dann am nächsten Morgen auf den Heimweg ging.

Wir haben uns an diesem Tag Schloss Rosenborg, die Innenstadt, alte Börse, Nyhavn, Frederiks Kirche, Schloss Amalienborg, die kleine Meerjungfrau und St. Alban’s Kirche und Umgebung angesehen. Alles zu Fuß und auch mit ca. 15-16 km auf der Uhr!

Unser Hotel in Kopenhagen findet ihr hier.

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Mit Kopenhagen haben wir nach ca. 3 Wochen auch unseren letzten Stop unserer Norwegen Winter Route erreicht. Von hier aus sind wir nun die Heimreise angetreten.

Unsere Norwegen Winterroute in der Zusammenfassung:

Die gesamte Norwegen Winterroute für euch zum nachreisen habe ich hier noch einmal mit unseren einzelnen Stops und Übernachtungen zusammengefassst:

Kappeln (1 Nacht) –> Frederikshavn –> Fähre mit DFDS von Frederikshavn Oslo (1 Nacht) –> 1. Hütte in Telemark (7 Nächte) –> Hunderfossen (1 Nacht) –> 2. Hütte Jotunheimen Nationalpark (5 Nächte) –> Oslo (2 Nächte) –> Fähre mit DFDS von Olso nach Kopenhagen (1 Nacht) –> Kopenhagen (1 Nacht) – Heimreise

Konnte ich euch auch für einen Winterurlaub in Norwegen begeistern? Gefällt euch unsere Norwegen Winterroute? Ich freue mich auf Euer Feedback.

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